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Beiträge in Kategorie "Katzen":

Abschied von unserem geliebten Kater Samson

27. Oktober 2010

Samson

Samson

Es begann Mitte August 2010, als unser 15 Jahre alter Kater Samson, der wirklich immer einen guten Appetit hatte, von Tag zu Tag weniger Nahrung zu sich nahm. Weiterlesen »

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Rätselstunde beim Tierarzt

8. Februar 2010

Samson

Samson

Es liegt nun ziemlich genau 3 Jahre zurück, als unser Kater „Samson“ plötzlich erheblich an Gewicht verlor, apathisch wurde und keinen Appetit mehr hatte. Wir wurden daher umgehend bei einer Tierklinik vorstellig. Weiterlesen »

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Diagnosen und Fehldiagnosen bei unserem Kater Gipsy

24. November 2009

Unser Kater Gipsy

Gipsy

Vor rund einem Jahr haben wir unseren damals 14jährigen Kater „Gipsy“  zum Tierarzt gebracht, da er kaum noch fressen mochte und dramatisch an Gewicht verlor. Nach einer Blutuntersuchung wurde dann echte Leukämie (keine Katzeleukose) diagnostiziert. Man gab uns Kortison mit, um seinen Appetit zu verbessern, ansonsten könne man nichts mehr für ihn tun.

Diese Diagnose hat uns schwer getroffen, und wir versuchten, uns langsam auf den bald nahenden Abschied einzustellen.

Gipsy sprach gut auf das Kortison an und frass inzwischen wieder so viel, dass er leicht an Gewicht zunahm. Manchmal war es schwer zu glauben, dass er so krank sein soll.

Aber vor rund zwei Monaten begann die Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust erneut. Wir gingen nun davon aus, dass es bald soweit ist und sind in eine Tierklinik gefahren. Auch dort wurde zunächst eine Blutuntersuchung gemacht. Deren Ergebnis hat uns erstmal die Sprache verschlagen!

Von Anzeichen für Leukämie gebe es überhaupt keine Spur. Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit müssen andere Ursachen haben. Man legte uns nahe, Gipsy in der Klinik zu lassen, um die Ursache zu erforschen.

Zunächst wurde Diabetes diagnostiziert. Weiterhin hieß es, Gipsy habe starke Bauchschmerzen und alles deute auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hin. Um das abzuklären, wurde eine Blutprobe für einen speziellen Test ins Labor geschickt.

Zwischenzeitlich wurde Gipsy an die Infusion angeschlossen und zwangsernährt, weil er einfach nichts fressen wollte. Man hat ihm starke Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht, obwohl die Testergebnisse noch ausstanden.

Man hat auch versucht, den Diabetes mit Insulin einzustellen, dabei war Gipsy jedes Mal kurz nach der Insulingabe stark unterzuckert.

Täglich haben wir mit der Klinik telefoniert, es hiess immer: Der Zustand ist unverändert, die Testergebnisse liegen noch nicht vor, man behandele weiter auf Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Vom Besuch hat man uns abgeraten, da die Tiere darunter leiden würden, wenn der Besitzer wieder gehen würde, ohne sein Tier mitzunehmen.

Nach inzwischen 10 Tagen (der Labortest war immer noch nicht da) kamen Vorschläge in der Art wie „Bevor man ihn einschläfert, könnte man nochmal mittels OP nach der Bauchspeicheldrüse schauen, um Klarheit zu haben“. Einschläfern? Hallo? Nur so auf Verdacht? Das war uns zuviel und wir haben für den Folgetag einen persönlichen Besuchstermin vereinbart. Als man Gipsy hereinbrachte trauten wir unseren Augen nicht. Er war nochmal um gefühlte 500g abgemagert.

Im Gespräch mit der Tierärztin hat sich herausgestellt, dass die Diagnose „starke Bauchschmerzen“ lediglich aufgrund der Lautäußerungen von Gipsy gestellt wurde. Niemand dort konnte sich vorstellen, dass er diese Laute („quäken“, ächzen, „uff“ sagen, ein „Miau“ klingt eher wie Jammern) immer schon gemacht hat. Man ist wohl davon ausgegangen, dass Katzen immer gleiche Laute machen. Die Ärztin war daher sichtlich erstaunt über unsere Erklärung. Auf unser Nachfragen, wo denn das Testergebnis bleibe, hiess es, es sei inzwischen doch angekommen und deute nicht auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hin.

Wir haben dann beschlossen, Gipsy umgehend nach Hause zu holen. Kaum angekommen, hat er erst einmal gefressen wie ein Wilder.

Der arme Kater hat ja schliesslich 10 Tage stationär verbracht, und war dort wohl so frustriert, dass er gar nicht mehr frass.

Hätte man richtigerweise wirklich „nur“ Diabetes diagnostiziert, wäre ihm der ganze Leidensweg, welcher auch finanziell nicht ohne war, erspart geblieben.

Mit den wertvollen Informationen der Seite katzendiabetes.de haben wir es mit Hilfe von Hometesting schnell hinbekommen, Gipsy richtig einzustellen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die von der Klinik gegebenen Insulindosen einfach zu hoch waren.

Er frisst mittlerweile auch wieder gut und legt langsam an Gewicht zu. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.

Unser Vertrauen in die Tierärzte/Kliniken hat nach dieser Odysee ziemlich gelitten, zumal uns Ähnliches schon einmal mit unserem Kater Samson passiert ist. Dazu später mehr.

Hat jemand schon mal so etwas erlebt?

Silke und Michael