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Diagnosen und Fehldiagnosen bei unserem Kater Gipsy

24. November 2009

Unser Kater Gipsy

Gipsy

Vor rund einem Jahr haben wir unseren damals 14jährigen Kater „Gipsy“  zum Tierarzt gebracht, da er kaum noch fressen mochte und dramatisch an Gewicht verlor. Nach einer Blutuntersuchung wurde dann echte Leukämie (keine Katzeleukose) diagnostiziert. Man gab uns Kortison mit, um seinen Appetit zu verbessern, ansonsten könne man nichts mehr für ihn tun.

Diese Diagnose hat uns schwer getroffen, und wir versuchten, uns langsam auf den bald nahenden Abschied einzustellen.

Gipsy sprach gut auf das Kortison an und frass inzwischen wieder so viel, dass er leicht an Gewicht zunahm. Manchmal war es schwer zu glauben, dass er so krank sein soll.

Aber vor rund zwei Monaten begann die Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust erneut. Wir gingen nun davon aus, dass es bald soweit ist und sind in eine Tierklinik gefahren. Auch dort wurde zunächst eine Blutuntersuchung gemacht. Deren Ergebnis hat uns erstmal die Sprache verschlagen!

Von Anzeichen für Leukämie gebe es überhaupt keine Spur. Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit müssen andere Ursachen haben. Man legte uns nahe, Gipsy in der Klinik zu lassen, um die Ursache zu erforschen.

Zunächst wurde Diabetes diagnostiziert. Weiterhin hieß es, Gipsy habe starke Bauchschmerzen und alles deute auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hin. Um das abzuklären, wurde eine Blutprobe für einen speziellen Test ins Labor geschickt.

Zwischenzeitlich wurde Gipsy an die Infusion angeschlossen und zwangsernährt, weil er einfach nichts fressen wollte. Man hat ihm starke Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht, obwohl die Testergebnisse noch ausstanden.

Man hat auch versucht, den Diabetes mit Insulin einzustellen, dabei war Gipsy jedes Mal kurz nach der Insulingabe stark unterzuckert.

Täglich haben wir mit der Klinik telefoniert, es hiess immer: Der Zustand ist unverändert, die Testergebnisse liegen noch nicht vor, man behandele weiter auf Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Vom Besuch hat man uns abgeraten, da die Tiere darunter leiden würden, wenn der Besitzer wieder gehen würde, ohne sein Tier mitzunehmen.

Nach inzwischen 10 Tagen (der Labortest war immer noch nicht da) kamen Vorschläge in der Art wie „Bevor man ihn einschläfert, könnte man nochmal mittels OP nach der Bauchspeicheldrüse schauen, um Klarheit zu haben“. Einschläfern? Hallo? Nur so auf Verdacht? Das war uns zuviel und wir haben für den Folgetag einen persönlichen Besuchstermin vereinbart. Als man Gipsy hereinbrachte trauten wir unseren Augen nicht. Er war nochmal um gefühlte 500g abgemagert.

Im Gespräch mit der Tierärztin hat sich herausgestellt, dass die Diagnose „starke Bauchschmerzen“ lediglich aufgrund der Lautäußerungen von Gipsy gestellt wurde. Niemand dort konnte sich vorstellen, dass er diese Laute („quäken“, ächzen, „uff“ sagen, ein „Miau“ klingt eher wie Jammern) immer schon gemacht hat. Man ist wohl davon ausgegangen, dass Katzen immer gleiche Laute machen. Die Ärztin war daher sichtlich erstaunt über unsere Erklärung. Auf unser Nachfragen, wo denn das Testergebnis bleibe, hiess es, es sei inzwischen doch angekommen und deute nicht auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hin.

Wir haben dann beschlossen, Gipsy umgehend nach Hause zu holen. Kaum angekommen, hat er erst einmal gefressen wie ein Wilder.

Der arme Kater hat ja schliesslich 10 Tage stationär verbracht, und war dort wohl so frustriert, dass er gar nicht mehr frass.

Hätte man richtigerweise wirklich „nur“ Diabetes diagnostiziert, wäre ihm der ganze Leidensweg, welcher auch finanziell nicht ohne war, erspart geblieben.

Mit den wertvollen Informationen der Seite katzendiabetes.de haben wir es mit Hilfe von Hometesting schnell hinbekommen, Gipsy richtig einzustellen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die von der Klinik gegebenen Insulindosen einfach zu hoch waren.

Er frisst mittlerweile auch wieder gut und legt langsam an Gewicht zu. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.

Unser Vertrauen in die Tierärzte/Kliniken hat nach dieser Odysee ziemlich gelitten, zumal uns Ähnliches schon einmal mit unserem Kater Samson passiert ist. Dazu später mehr.

Hat jemand schon mal so etwas erlebt?

Silke und Michael

Caches „versenken“ …

31. Oktober 2009

…, so etwas habe ich heute versehentlich praktiziert. :(

Da wollte ich eine Filmdose mit Magnethalterung, welche mit dem Deckel nach unten in einem Rohr hing und ihr Logbuch dadurch total durchnässt war, nun mit dem Deckel nach oben zurück stecken. Leider ist sie dabei ein paar mm zuweit hineingerutscht. Alle Versuche, sie herauszuholen, schoben sie noch weiter in das von oben geschlossene Rohr hinein. Da ich keine passende Ausstattung dabei hatte, wurde der Owner informiert und notfalls Ersatz angeboten.

Die Plage der Muggelalarm(film)dosen

30. Oktober 2009

Bei immer mehr der neu gelegten Caches drängt sich der Eindruck auf, dass es deren Ownern nur noch darum geht, andere Cacher irgendwelchen Muggels vorzuführen. Man könnte  sich nun sagen: „Mit dem Muggel Auge in Auge einfach loggen, egal, ob die Dose danach weg ist“, aber ist das der Sinn der Sache? Vielleicht schaut der Owner sogar noch aus dem Fenster zu und lacht sich einen ins Fäustchen. Ich habe mich persönlich dafür entschieden, in solchen Fällen die Suche einfach abzubrechen und lieber einen DNF zu loggen. Das Punktekonto ist ja schließlich nicht alles…

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Flaschenrohlinge hinter Verkehrsschildern…

29. Oktober 2009

… finde ich persönlich nicht so toll. Heute hatte ich mal wieder so ein Beispiel. Der Petling war schon von Weitem zu sehen und machte den Eindruck, dass jeder kleinste Windstoss ihn zu Boden stürzen lässt. Zu allem Überfluss stand das Schild noch direkt an einem Spielplatz. :|

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Team carbolineum’s Blog

28. Oktober 2009

Hallo,

nun haben wir auch unsere Blogseite, die sich auch, aber nicht nur mit dem Thema Geocaching beschäftigen wird.

Mal sehen, was die Zukunft noch bringt :)

Gruss Silke und Michael

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